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Einsatzübung Bereitstellungsraum Telgte 08.10.2021

Telgte, 08.10.2021 - Blaulicht, Martinshorn und eine Vielzahl von THW-Einsatzfahrzeugen sowie zwei Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr Gronau, welche Sternförmig Telgte anfuhren, sorgten an diesem Abend für sehr viel Aufmerksamkeit. Ihr Ziel war der Parkplatz am Telgter Waldschwimmbad.

Hintergrund war eine Großübung des THW Ortsverbandes Warendorf. Es wurde eine Großschadenslage im Bereich Orkotten angenommen, welche den Aufbau eines Bereitstellungsraumes in Telgte erforderte. Bereitstellungsräume werden planmäßig eingerichtet, wenn eine Vielzahl an Einsatzkräften gesammelt werden müssen. Hier können sich diese verpflegen, ausruhen und auf ihre nächsten Einsatzaufträge warten. Auch die Instandsetzung von Einsatzausstattung ist in größeren Bereitstellungsräumen vorgesehen.

Nachdem die gesamte Ausstattung wieder zurückgebaut war, ging es im Rahmen einer Kolonnenfahrt zur Übungsnachbereitung und Verpflegungsaufnahme zur Liegenschaft des THW Ortsverbandes Warendorf. Aufgrund der Vielzahl der mit Blaulicht fahrenden Einsatzfahrzeuge bot sich vielen Passanten in Telgte und Warendorf sowie den Verkehrsteilnehmern auf der B64 ein äußerst imposantes Bild. Insgesamt waren an der Übung fünf Ortsverbände mit 27 Fahrzeugen und mehr als 100 Einsatzkräften beteiligt. Der THW Ortsverband Warendorf bedankt sich bei der Stadt Telgte für die gute Zusammenarbeit und die Bereitstellung des Parkplatzes am Waldschwimmbad für die Übung.

 

Text freundlicherweise gestellt vom OV Warendorf, Bild von A. Wild

THW aus Lengerich in Stolberg

Das THW-Lengerich mit seiner Wasserschaden-Pumpengruppe wurde in diesem Einsatz gleich an mehreren Stellen eingesetzt. Eine Einsatzstelle davon war aber auch für sie etwas Besonderes - in Stolberg. Hier sollte der Euro-Tunnel vom Wasser befreit werden, und der war wirklich bis oben hin mit Wasser geflutet. Die Tunnellänge beträgt ca. 300 Meter. Die darin enthaltene geschätzte Wassermenge betrug ca. 20.000 Kubikmeter (als Vergleich: das Lengericher Hallenbad hat rund 500 Kubikmeter). Das erste Problem bestand darin, über eine Landesstraße zu fördern, die als Ausfallstraße nicht gesperrt werden sollte. Die Schläuche sind aber zu dick für den Einsatz von Schlauchbrücken, und kam deshalb nicht in Frage. Die Lösung: über die Einsatzleitung wurde kurzerhand ein Tiefbauunternehmen geordert, dass durch die Straße einen Graben ausgibt, und anschließend mit Panzerplatten abdeckte. Unter den Platten könnten dann die Schläuche verlegt werden, ohne dass der Verkehr beeinträchtigt würde. Die THW-WP-Gruppen aus Lengerich und Stade haben gemeinsam mit ihren Hochleistungspumpen (Hannibal und DIA),die eine Gesamtleistung von 1.000 Kubikmetern/Std. haben, ihre Arbeit aufgenommen. Die Pumpen müssen bei so einer Lage ständig tiefer in den Tunnel geschoben werden, was natürlich immer wieder zu arbeitsintensiven Pumppausen und den Einsatz von Baumaschinen zwecks Freiräumen der Straße im Tunnel von Sand und Schutt führte. Die für den Einsatz dringend notwendige Frischluftzufuhr wurde durch die Feuerwehr Köln mit einem Spezialgerät durchgeführt. Während des Pumpbetriebes am Tunnel würde ganz nebenbei auch noch beim Auspumpen einer Tiefgarage geholfen. Der Tunnel war nach 24Stunden wieder wasserfrei - allerdings ist er noch lange nicht befahrbar, da die Zwischendecke abzureißen droht, und auch sonst viel kaputt gegangen ist. Hier werden sich dann die Städtischen Versorger drum kümmern.

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